Unterstützung armer Bergbauern im Obervinschgau/Südtirol
Projektleitung
Projektleitung, von links:
Sepp Telser, Sepp Peer,
Michael Hellrigl, Eduard Platzer

Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hatte, wollte es nicht glauben. Mitten in Europa in der wohlhabenden europäischen Gemeinschaft, in der Lebensmittel mit staatlichen Zuschüssen vernichtet werden und Lebendvieh mittels Prämie exportiert wird, gab es noch zum Ende des letzten Jahrhunderts bittere Armut.

In Südtirol, abseits der touristischen Trampelpfade, existierten immer noch Menschen, die in Verhältnissen leben mussten, die den Älteren von uns allenfalls aus der Zeit unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg bekannt sind.

Von 1972 - 2012 bemühten wir uns, in Zusammenarbeit mit einigen Freunden in Südtirol, die uns auf Fälle besonders großer Not aufmerksam machten, im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen.

Renoviertes Haus einer kinderreichen Familie
Renoviertes Haus
einer kinderreichen Familie

So unterstützten wir Studenten, die als Voll- oder Halbweisen ansonsten keine weiterführende Ausbildung erfahren konnten, oder wir halfen bei der Sanierung verfallener Häuser, in denen oftmals 10 und mehr Menschen unter für uns unvorstellbaren hygienischen Bedingungen auf engstem Raum zusammenleben mussten.

Bei unseren regelmäßigen Besuchen konnten wir uns von der Notwendigkeit unserer Unterstützung überzeugen, und wir waren immer wieder angetan von der Dankbarkeit der Menschen, denen wir helfen konnten.

Nachdem wir in den letzten Jahren keine wirklichen Notlagen mehr festellen mussten, haben wir in Übereinstimmung mit unseren südtiroler Freunden dieses Projekt beendet, um die freiwerdenden Mittel anderen Menschen zu widmen. Insgesamt halfen wir mit 0,7 Mio. EUR.

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