In Brasilien beteiligen wir uns seit 1978 an der Sanierung von Elendsvierteln am Rande von Rio de Janeiro. Es handelt sich um zwei Favelas (Elendsviertel) in Duque de Caxias in einem Sumpfgebiet mit ca. 20.000 Menschen, die dort ohne die elementarsten Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Leben "hausen". Die Favelas sind verhältnismäßig überschaubar.
![]() Sozialzentrum Prainha |
Es ist uns gelungen, den Lebenswillen der Menschen in den Elendsvierteln von Vila Ideal und Prainha zu aktivieren, diesen Stadtteilen den Charakter der Favelas zu nehmen und sie mittlerweile in ein normales Wohngebiet mit festen Häusern umzugestalten.
Das Sozialzentrum "Nossa Senhora das Gracas" in Vila Ideal wurde im Jahre 1981 aus Mitteln der Stiftung eröffnet. Heute leben rund 25.000 Menschen in dieser Favela. Es werden mittlerweile ca. 90 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betreut. In der Vorschule werden ca. 75-80 Kinder unterrichtet. Es werden Schreibmaschinen- und Nähkurse angeboten. Ebenso wie in Prainha, werden hier jährlich ca. 2.500 Behandlungen im Gesundheitsposten durchgeführt. Die Kosten trägt die Rexroth-Stiftung.
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Projektleiter Pater Eckart Höfling, der 2006 sein 40-jähriges Priester- jubiläum feiern konnte |
Das Sozialzentrum "Menino Jesus" in Prainha wurde 1985 ins Leben gerufen. Auch hier leben rund 20.000 Menschen auf engstem Raum. Im Kindergarten werden rund 180 Kinder im Alter von 3 bis zu 7 Jahren betreut. Neben dem Kindergarten wird noch eine Vorschule angeboten. Zur weiteren Berufsausbildung werden Schreibmaschinenkurse angeboten.
Im Gesundheitsposten, der im Jahr 1990 eröffnet wurde, konnten im letzten Jahr ca. 2.500 Behandlungen durchgeführt werden.
Ohne die Finanzierung durch die Stiftung könnten beide Favelas nicht existieren. Die Stiftung ist mit dem Aufbau der beiden Sozialzentren die Verpflichtung eingegangen, für den Unterhalt bzw. für den Erhalt zu sorgen.
Durch die Vermittlung der Rexroth-Stiftung konnten für das von Pater Eckart verwaltete Krankenhaus in den letzten Jahren zahlreiche Dialysegeräte beschafft werden.
Die bisherige Unterstützung betrug 2,3 Mio. EUR.
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